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Sensburg

Die Siedlung Sensburg wurde von dichten Wäldern umgeben, in denen Bären, Wolfen und viele andere Tiere lebten. Die Bewohner, in der zur Zeit sowieso großen Siedlung, beschäftigten sich meistens mit der Zucht von Schafen, Ziegen, Kühen und Pferden. Ein Teil der Bewohner angelte oder war Bienenzüchter. Die Bären und Wolfe richtetn den Bewohnern große Schaden an. Sie haben stets die Schafe, Ziege, und auch Kühe angegriffen. Die Wolfe waren auch kein Verächter von Pferden. Die Bienenzüchtern erlitten immer größere Verluste, obwohl sie die Bienenneste hoch auf den Bäumen gehängt haben. Die Bären haben die Bienenneste vernichtet und den Honig aufgefressen. Besonders lästig war eine große Bärin, die auch die Haustiere angegriffen hat, und bis zur Mitte der Siedlung reingegangen ist. Die Versuche sie zu jagen, blieben ohne Erfolg. Sie hat sich immer in dem Walddickicht verborgen.

Rathaus in Sensburg - Masuren

Zu dieser Zeit hat die Siedlung die Sadtrechte bekommen. Es wurde das Bürgermeisteramt gebildet, man hat einen Ordnungswächter eingestellt, der über eine Fuerwaffe verfügte. Die Bewohner haben die jüngsten und die stärksten Männer ausgewählt um gegen die Plage der Bären und Wolfe zu kämpfen. Die ausgewählte Gruppe ist mit einer Idee gekommen, die ihrer Meinung nach die beste war, wie man die Bärin jagen kann. Sie sind zu dem Bärermeister gegangen und haben ihn um eine große Menge vom Honig und Spiritus aus der einheimischen Brennerei, die sie um ihren Plan zu verwirklichen brauchten, gebeten. Sie haben den Bürgermeister gesagt, dass sie Honig und Spiritus zusammen mischen wurden und lassen die ausgefühlte Gefäße auf den Strecken der Bären zwischen den Seen stehen. Die Bärin (und vielleicht auch andere Bären) sollte den Honig mit Alkohol nach dem Geruch finden und dann gierig austrinken, betrunken werden und am Ende einschlafen.Die Jäger wollten das ganze Geschehen aus der Ferne beobachten, dann dorthin laufen und das Tier töten.

Czos See Masuren

Der Bürgermeister hat dem Vorschlag aufmerksam zugehört, danach hat er angeordnet den Honig und Alkohol auszugeben. Die Nachricht über die „interessante” Jagd ist sehr schnell bekannt worden. Am nächsten Tag hat der Bürgermeister sehr ungeduldig auf das Ergebnis der Jagd gewartet. Mit ihm haben auch die Stadtbewohner gewartet. Eine Nacht und ein Tag sind gegangen aber die Jäger sind nicht zuruckgekommen. Nach dem nächsten Tag voller Erwartungen hat der Bürgermeister die Boten in den Wald geschickt, sie sollten feststellen, was der Grund für so lange Anwesenheit der Jäger war. Es stellte sich heraus, dass die Jäger den Alkohol ausgetrunken haben, und danach sind in einem Heuschober eingeschlafen. Seit dieser Zeit haben die bewohner den mit Alkohol gemischten Honig als „Bärenfang” genannt. Um das Bärproblem zu bewältigen, hat der Bürgermeister die Soldaten, die in Sensburg ihren Sitz hatten, um Hilfe gebeten. Für das Erlegen der Bärin hat er eine hohe Belohnung versprochen. Eine große Treibjagd wurde organisiert. Man hat das Tier am Rande des Sumpfs des Czarne See erblickt und es wurde geschossen. Die Kugel haben das Tier an der linken hinter Pfote verletzt.

Picnic Country in Sensburg Masuren

Die verletzte Bärin begann in der Richtung Ketrzyn wegzulaufen, wo sie von den Jägern gefunden wurde. Sie haben das verletzte Tier geschossen und der Pfote mitgenommen um sie als der Beweis dem Bürgermeister zu zeigen. Er hat angeordnet die Pfote über die Tür zum Bürgermeisteramt zu hängen. Während der nächste Sitzung haben die Abgeordnete festgestellt, dass die Pfote das Stadtwappen sein soll.


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Die Geschichte

Sensubrg – die Siedlung wurde bei altem, hölzern Kreuzritterwachtturm in der Mitte des XIV Jahrhunderts gegründet. Es gibt Informationen, die aus Jahren 1404-1407 stammen, über die Ortung der Stadt auf Grund des Chelmnoer Rechtes, die von der Verleihung der Stadtrechte von dem Großen Kreuzrittermeister Konrad von Jungingen bestätigt wurden. Das Privileg wurde 1444 erneut. Im Mittelalter man hat zwei Namen der Stadt gebraucht – den Deutschen Sensburg und den Polnischen Z±d¼bork. Nach dem 13-jährigen Krieg, kraft des Totuner Friedens 1466, ist Sensburg in dem Kreutzrittetstaat geblieben. 1520 wurde die Stadt von polnisch-tschechischen Truppen erobert und verbrannt. Der große Teil der Stadt wurde auch in den Jahren 1568 und 1698 durch die großen Brände verbrannt. 1806-1807 haben sowohl die Napoleontruppen als auch die rusisch- preußischen die Stadt bedeutsam vernichtet. Der originelle Bebauungsplan ist bis heutigen Zeiten erhalten geblieben. Bis zum Jahr 1818 unterstellte Sensburg administrativ dem nicht weit liegenden Szestno

Später wurde die Stadt den Kreissitz ernannt. 1825 wurde das Rathaus gebaut. Nach der zweiten Hälfte des XIX Jahrhundrets erlebt sowohl die Stadt als auch die Umgebung eine wirtschaftliche Entwicklung. 1897 wurde eine Bahnverbindung zwischen Sensburg und Ketrzyn und ein Jahr später auch mit Biskupiec gegründet. Während der rusischen Besatzung wurde 20% der Stadt vernichtet. Der heutige Name ist seit 1947 gültig und stammt von Krzysztof Celestyn Mrongowiusz (1764-1855), Pastor, Schrifftsteller und Forscher der masurischen und kaschubischen Mundart.